Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis des Fremdkapitals zum Gesamtkapital in Prozent. Als Faustregel gilt, dass er nicht über 80 % liegen sollte, damit auch ein länger andauernder Verlust abgedeckt werden kann.
Das mathematische Spiegelbild des Verschuldungsgrads ist die Eigenkapitalquote:
Die Verschuldungsgrad beeinflußt die Bonität (= Kreditwürdigkeit) des Unternehmens bei Banken: je höher er ist, desto geringer ist das Vertrauen fremder Geldgeber. Allerdings: ein sehr geringer Verschuldugsgrad kann auch auf fehlende Investitionsbereitschaft eines Unternehmens hinweisen.