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In der Bundesrepublik Deutschland existiert seit 2002 das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement mit inzwischen 178 Mitgliedern. In den Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes sind viele Millionen Menschen organisiert.
Das übergeordnete Ziel dieses Netzwerkes ist die nachhaltige Förderung der Bürgergesellschaft und des bürgerschaftlichen Engagements in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Die Freiwilligenarbeit, Selbsthilfe und das Ehrenamt sollen einen höheren Stellenwert in Staat und Gesellschaft erhalten als bisher.
Es geht sowohl darum, Eigenverantwortung, Partizipation und Selbstgestaltung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken als auch neue Formen und Verfahren für gesellschaftliches Mitentscheiden und Mitgestalten zu entwickeln. Dabei ist bürgerschaftliches Engagement kein Ausfallbürge für den sich zurückziehenden Sozialstaat, sondern eine zentrale Ressource für die Qualität von Sozialpolitik. Bürgerschaftliches Engagement bringt seine eigene Produktivität in die Verbesserung von Pflege und Jugendhilfe, von Kinderbetreuung und weitere Felder sozialpolitischer Gestaltung ein.
Auch in Köln gibt es ein: Kölner Netzwerk Bürgerengagement, das im Wesentlichen von der Stadt, den Kölner Wohlfahrtsverbänden sowie der Kölner Freiwilligen Agentur getragen wird. Dieses Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, das Bürgerschaftliche Engagement in Köln zu fördern und die vom Rat der Stadt Köln im Jahre 2004 beschlossenen 44 Handlungsempfehlungen umzusetzen. Dies geschieht in Arbeitsgruppen, die von einer Steuergruppe koordiniert werden.
Der Vorstand des Ehrenfelder Vereins für Arbeit und Qualifizierung e.V. hat im Jahre 2006 beschlossen, ebenfalls ein Projekt zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu initiieren und möchte mit den nachfolgenden Aktivitäten im Gebiet des Stadtbezirks Ehrenfeld (Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Bickendorf, Ossendorf, Bocklemünd/Mengenich und Vogelsang) tätig werden.
Im Stadtbezirk Ehrenfeld leben viele Menschen ab 50 Jahren, die auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung bzw.einer verantwortungsvollen Tätigkeit sind. Die Aufgabe des EVA-Projektes besteht darin, Anbieter und Nachfrager zusammen zu bringen und zu begleiten.
Dies könnte in der ersten Projektphase in folgenden Bereichen erfolgen:
Die Bürger/innen des Stadtbezirks Ehrenfeld sollen animiert werden, sich um ihre unmittelbare Umgebung/Wohnquartier zu kümmern, Verantwortung zu übernehmen und Stadtverschönerungsmaßnahmen zu initiieren.
Das EVA-Projekt Engagiert in Ehrenfeld arbeitet eng mit der noch zu gründenden Bürgerstiftung Ehrenfeld, mit dem Ehrenfelder Seniorennetzwerk, mit den Sozialraumkoordinatoren (Bickendorf/Westend und Bocklemünd/Mengenich) sowie mit dem Kölner Netzwerk Bürgerengagement zusammen.
Zusätzliche Einsatzbereiche und Aktivitäten werden im weiteren Verlauf des EVA-Projektes entwickelt.
Ein typischer Ehrenfelder Straßenbaum, wie die Kastanie oder Platane, hat es nicht leicht. Ihr sichtbarer Teil, oberhalb des Bodens, wird angefahren, als Toilette mißbraucht, als Müllplatz oder Fahrradständer benutzt. Manche gut gemeinte Pflege versetzt ihm große Wunden, die gar nicht mehr heilen wollen.
Der Baum hat sich dem Autoverkehr, den Hunden und den Fahrrädern unterzuordnen. Durch enge Straßen pfeift der Wind und trocknet das kleine Erdreich aus.
Der Stamm dient dem Aushang öffentlicher Bekanntmachungen - von der Suche nach einer Wohnung bis zu entlaufenen Katzen. Im Geäst nisten sich Vögel ein und nützliche Insekten können dort leben.
Ein Baum kann die saure Luft aufnehmen und sie von vielerlei Schadstoffen und Schmutz reinigen. Er leistet einen Beitrag für ein besseres Stadtklima.
Helfen Sie dem Baum bei seinem guten Werk.
Gesunde Bäume und gepflegte Baumscheiben machen Strassen und Wohnquartiere attraktiver.
Sie stehen für mehr Lebensqualität in unserem Veedel.
Die eva-gGmbH ist eine 100%ige Tochter des Ehrenfelder Vereins für Arbeit und Qualifizierung (eva e.V.) und arbeitet seit 1985 im Bereich der Arbeitsmarktintegration von jungen Erwachsenen und Langzeitarbeitslosen.
Der Vorstand des Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung hat im Jahr 2006 beschlossen, ein Projekt zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu initiieren und möchte mit vielfältigen Aktivitäten im Gebiet des Stadtbezirks Ehrenfeld (Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Bickendorf, Ossendorf, Bocklemünd/Mengenich und Vogelsang) tätig werden.
Im Stadtteil Ehrenfeld soll mit der Aktion Bepflanzung von Baumscheiben dazu beitragen werden, das Wohnumfeld zu verbessern.
Was wir tun:
Was wir uns von Ihnen wünschen: Sie übernehmen die Materialkosten für Erde, Mulch und Pflanzen, oder Sie besorgen die Pflanzen selbst und wir unterstützen Sie beim Pflanzen.
Damit Baumscheibe und Baum das ganze Jahr schön bleiben, können Sie etwas tun:
Wer und Wie kann ich mitmachen? Jeder Bürger, jede Bürgerin, Nachbarschaften, Firmen oder auch Schulklassen oder Vereine können eine Patenschaft übernehmen. Sprechen Sie mit Ihren unmittelbaren Nachbarn, vielleicht können Sie sich die Kosten für die Bepflanzung und die Pflege teilen. Die Baumscheibenpaten erhalten ein Schild, mit dem deutlich gemacht wird, dass sich eine Patin oder ein Pate um die Baumscheibe kümmert. Das belegt auch die Urkunde über die Patenschaft.
Ein Pflege-Merkblatt mit einigen hilfreichen Tipps und Hinweisen für die fachgerechte Pflege ist ebenfalls erhältlich.
Ansprechpartner: Katja Mildenberger, Christianstr. / Halle 13, 50285 K�ln, Tel.: 0221/506092-40, email: mildenberger@eva-ev.de
B�rozeiten: Mo-Do 10-14 Uhr